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Die Objekte

Auf dieser Seite sind Bilder der einzelnen Exponate und Erklärungen dazu veröffentlicht.


STATION 1

Die HALLE DER KONTINENTE - Gleich in aller Verschiedenheit.

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Der Weg durch den Garten beginnt am Platz neben dem Steinbrunnerhof mit der ersten Station. dahinter ist die Präambelwand zu sehen.

Die fünf Farben stehen für die fünf Kontinente, wobei keine Zuordnung einer bestimmten Farbe zu einem der Kontinente getroffen wird.

Je 29 verschieden große und verschieden starke Holzsäulen für jeden Kontinent versinnbildlichen einerseits die Verschiedenheit der Kulturen und die Verschiedenheit der Menschen, anderseits steht die Zahl 29 für die 29 Artikel der Menschenrechte, die überall und von Jedem beachtet werden sollten.

Der Besucher geht durch diese "Säulenhalle" durch und begegnet einer Tafel in der Form eines Menschen. Auf dieser Tafel sind die Artikel der Station 1 zu lesen, auf der Rückseite der Tafel ein Kommentar des Wiener Ludwig Boltzmann Institutes für Menschenrechte BIM.

Von Vielfalt können wir nur reden, wenn wir alle Menschen ernst nehmen. Das ist auch ein Aspekt der Globalisierung. Der Slogan des Gartens ist: Niemand darf uns verloren gehen! Davon sind wir noch weit entfernt. Der Garten soll uns einen Überblick geben, was alles noch fehlt.

 

STATION 2

BILDUNG UND KULTUR IN BRAILLESCHRIFT - sich entfalten und teilhaben

Wir haben absichtlich ein Objekt installiert, das auch sogenannte Randgruppen mit herein nimmt. Bildung und Teilhabe an kulturellen Kernen, aber auch an kulturellen Ereignissen, benötigen wir alle. Manche Mitmenschen brauchen dabei mehr Unterstützung, mehr solidarische Hilfestellung. Unser Objekt besteht aus einer Metallplatte mit Löchern in Blindenschrift. Grün wächst das Gras aus den Bohrungen.

 

STATION 3

GRUPPE IM GESPRÄCH - offen, angstfrei, kritisch

 

Fünf kleinere Figuren stehen im Kreis. Sie sind im Gespräch miteinander. Sie haben sich Zeit genommen und dafür einen guten Platz ausgesucht. Auseinandersetzung mit den Ansichten anderer, mit ihren Gedanken und Gefühlen, lässt uns verstehen. Zuwendung muss nicht frei von Konflikten sein, jedoch immer gewaltlos.

 

STATION 4

BAUM DER ERKENNTNIS - ringen und wachsen

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In der Bibel gibt es die Geschichte vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Nicht alles ist gut. Diese Erkenntnis sollten wir uns nicht ersparen, können wir auch gar nicht. Aber sie ist hilfreich bei unseren Entscheidungen. Wir sollten also Eva glauben und täglich in den sauren Apfel beißen, uns die Unterscheidung nicht ersparen.

 

STATION 5

VOGEL - Selbstbestimmung

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Vogel im Abflug. Sicht auf das Moorheilbad.

Es geht um Selbstbestimmung. Selbstbestimmung ist für ein gelingendes Leben essentiell. Dabei stehen wir immer im Spannungsfeld zum geltenden gesetzlichen Rahmen, zum Rechtsstaat, der die Rahmenbedingungen vorgibt und dem wir Exekutivgewalt übertragen (Station6); im Spannungsfeld zur Arbeitswelt, wo Zusammenarbeit stattfinden soll (Station 7); im Spannungsfeld zum Grundsatz der Menschenwürde, der durch keine Entscheidung oder Handlung in Frage gestellt werden darf (Station 8); im Spannungsfeld zum solidarischen Sozialstaat (Station 9).


STATION 6

GESETZBUCH - Anspruch auf Schutz

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Der Rechtsstaat ist unabdingbarer Rahmen und Garant für ein faires Zusammenleben.

 

STATION 7

KOALITIONSMASCHINE - Arbeitswelt

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Alte Dreschmaschine für zwei Arbeiter

Das Arbeiten an dieser Maschine verlangte Zusammenspiel. Man musste aufeinander achten. Heute nennen wir es Teamworking. Wichtig war, dass ausreichend gutes Korn gewonnen werden konnte. Gute Zusammenarbeit machte die schwere Arbeit leichter und sicherte für beide das Überleben in der kalten Jahreszeit und das Saatgut für das nächste Jahr.

 

STATION 8

ECKSTEIN - Menschenwürde ist unverrückbar

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Granitblock aus Obermaissen, Moorbad Harbach. 

Die Medien erwähnen die Menschenrechte meist nur, wenn die Würde eines Menschen auf das schlimmste verletzt wurde. Das ist jedoch eine unzulässige Verkürzung.

Würde ist ausnahmslos jedem Menschen gegeben. Menschenwürde ist Alltagsrecht und Alltagspflicht. Diese Würde leuchtet aus allen Texten der Allgemeinen Menschenrechte.

 

STATION 9

EIGENTUM UND SOZIALE SICHERHEIT

Hier haben wir ein begehbares Nest aufgebaut. In einigen Jahren werden die noch jungen Hainbuchen um diese Station ein neues Nest bieten.

Wir alle erwarten Geborgenheit, erst recht, wenn wir uns selbst nicht ausreichend versorgen können. Ein solidarisch aufgebautes Gemeinwesen kann diese Geborgenheit garantieren.

 

STATION 10

DEMOKRATIE

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Sind wir eine Demokratie ohne Demokratie? Leben wir die Demokratie oder geben wir sie im Wahlkuvert ab? Fördern wir Mitwirkung und Mitbestimmung in ausreichendem Maß?

 

STATION 11

RASTPLATZ - Ein Recht auf Pause

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Zwei bequeme Raststühle.

Wir haben ein Recht auf Pause und Erholung. Und wir alle haben die Pflicht, auf unsere eigene Erholung und die Erholung anderer zu achten. Burn out ist ein Symptom dafür, dass wir das nicht ausreichend tun.

 

STATION 12

FÜNF BÄUME AM WEG - Nicht vorübergehen

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Station 12 liegt an der Südseite des Steinbrunnerhofes. Hier statt eines Fotos der Entwurf der Station.

Station 12 ist als letzte Station das Gegenstück zu Station 1, wo gesagt wird: wir sind alle mit Vernunft und Gewissen begabt. Station 12  fordert das nun ein: "Jeder Mensch hat Pflichten gegenüber der Gemeinschaft, in der alleine die freie und volle Entwicklung seiner Persönlichkeit möglich ist."

Der Besucher passiert am Ende des Gartens fünf Bäume, die etwas "im Weg" stehen. Die Farben stehen wieder für die fünf Kontinente, ohne jedoch einem Kontinent eine bestimmte Farbe aufzuzwingen. Der Satz über die Pflicht jedes Menschen ist auf jedem Baum angeschlagen. Dies soll auffordern, diese Pflicht wirklich ernst zu nehmen und nicht einfach vorüber zu gehen. Zuletzt steht die Tafel, auf der der gesamte Artikel 29 und der Schlusstext der Erklärung zu lesen sind. Die zweite Seite der Tafel zeigt wieder den Kommentar des BIM zu dieser Station.

 


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© 2008 by Karl Wieninger mail:karl.wieninger@gmail.com